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Charly Stolz

 Charly Stolz
Foto: Paul Natkin/WireImage
Charley Pride war einer der wenigen schwarzen Country-Musiker, der in der weitgehend weißen Country-Musikindustrie beachtlichen Erfolg hatte, und war erst der zweite schwarze Musiker, der im Grand Ole Opry auftrat.

Wer war Charley Pride?

Charley Pride wurde 1934 in Mississippi geboren und war einer der wenigen schwarzen Country-Musiker, die in der überwiegend weißen Industrie beachtliche Erfolge erzielten. In seinen 20ern spielte er Baseball in der Negro American League, wechselte aber 1966 zur Musik, als er von RCA unter Vertrag genommen wurde. Pride war erst der zweite schwarze Musiker, der im Grand Ole Opry auftrat. Zu seinen Hits zählen „Is Anybody Goin‘ to San Antone“ und „Kiss an Angel Good Mornin‘“.



Frühes Leben und Baseballkarriere

Pride wurde am 18. März 1934 in Sledge, Mississippi, geboren. Er war eines von 11 Kindern. Seine Eltern, die arme Pächter waren, hatten ihren Sohn „Charl Frank Pride“ genannt, aber aufgrund eines Fehlers in seiner Geburtsurkunde wurde sein richtiger Name Charley Frank Pride.

Pride brachte sich in seiner frühen Jugend das Gitarrespielen bei, aber sein Traum war es, ein professioneller Baseballspieler zu werden. 1952 wurde er ausgewählt, um in der Negro American League zu spielen und für die Memphis Red Sox, Louisville Clippers, Boise Yankees und Birmingham Black Barons zu spielen. Während er von Spiel zu Spiel reiste, sang und spielte Pride oft im Mannschaftsbus Gitarre.





Country-Musik-Erfolg

Auf einer Reise nach Nashville lernte Pride Jack Johnson kennen, der dem Musiker einen Managementvertrag versprach. Ein Jahr später kehrte Pride in die Stadt zurück, um eine Demo mit den Singles „The Snakes Crawl at Night“ und „Atlantic Coastal Line“ aufzunehmen. Die Aufnahme gelangte zu Chet Atkins, dem Chef von RCA Records, der ihn sofort beim Label unter Vertrag nahm. Pride veröffentlichte offiziell „Snakes Crawl at Night“ – seine erste Single – im Januar 1966.

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Es war seine dritte Single „Just Between You and Me“, die Pride zum Star machte und Platz 9 der US-Country-Charts erreichte. Pride gewann 1967 einen Grammy Award für das Lied. Zwei Jahre später hatte Pride seinen ersten Nr. 1-Hit mit „All I Have to Offer“ (1969). Die Anerkennung, die er durch diese frühen Erfolge erlangte, führte zu einer langen und vielversprechenden Karriere von Pride, die ihn zum ersten afroamerikanischen Superstar in der Country-Musik machte. Zu seinen späteren Hits gehören unter anderem 'Is Anybody Goin' to San Antone' (1970) und 'Kiss an Angel Good Mornin'' (1971).



In den nächsten 30 Jahren nahm Pride 36 Nr. 1-Hits auf und sah zu, wie vier seiner Alben mit Platin ausgezeichnet wurden. Er wurde auch unter den Top 20 der meistverkauften Country-Künstler aller Zeiten aufgeführt und ist nur der zweitgrößte im Verkauf Elvis Presley .

Ehrungen und Privatleben

Am 1. Mai 1993 wurde Pride eingeladen, Mitglied der Grand Ole Opry zu werden – und wurde damit erst der zweite Afroamerikaner, der in die Bühnenshow aufgenommen wurde. Im folgenden Jahr veröffentlichte er seine Autobiographie, Stolz: Die Charley-Stolz-Geschichte , und wurde von der Academy of Country Music mit dem Pioneer Award ausgezeichnet. Im Juli 1999 erhielt Pride einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Am 4. Oktober 2003 erhielt er die höchste Auszeichnung der Country-Musik: die Aufnahme in die Country Music Hall of Fame.



Tod

Stolz gestorben am 12. Dezember 2020 in Dallas, Texas, aufgrund von Komplikationen durch COVID-19.